In seinem erstem Buch setzt er sich humorvoll, hintergründig und auch
nachdenklich mit der Musik-Szene auseinander. Während andere Leute einfach
ihr eigenes Leben niederschreiben, hat sich Carsten Pape eine Geschichte
ausgedacht, deren Held Jacques Niebaum heißt und die einen Leser
zurücklässt, der sich am Schluss des Buches einer riesigen Pointe erfreuen
kann und sich fragen wird, ob so etwas wirklich schon mal statt gefunden
hat. “Möglich ist im Musikgeschäft alles,” sagt Pape.
Jacques Niebaum, der vor 20 Jahren ein richtiger Popstar war, ist am Ende.
Er verliert sein letztes Engagement in einem kleinen Hamburger Club namens
‘LOGO’ und zu allem Überfluss auch noch seine Wohnung. Sein einziger Besitz
besteht nur noch aus seiner Gitarre und einem Koffer voller CDs. Er versucht
sein Glück in der Fußgängerzone, aber auch dort hat er keinen Erfolg. Im
Gegenteil: er wird einfach weggejagt. Verzweifelt setzt er sich in einen
Hauseingang an der Alster und betrinkt sich. Zu alt für das Musikgeschäft -
und zu etwas anderem sowieso nicht zu gebrauchen. Doch zum ersten Mal seit
langer Zeit hat er wieder etwas Glück und eine Frau mit Namen Helen
Schuchhardt, die im Immobiliengeschäft tätig ist, liest ihn in diesem
Hauseingang auf und nimmt ihn mit zu sich nach Hause.
Am nächsten Morgen beim Frühstück stellt sie ihm die entscheidende Frage:
“Willst du wieder ein Popstar werden?” Natürlich weiß er, dass das unmöglich
ist, dennoch beantwortet er ihr diese Frage mit den Worten. “Ja, das wäre
ich gern wieder.” Es beginnt eine Geschichte, die er sich in seinen kühnsten
Träumen nicht vorstellen konnte.
Quelle: Pressemitteilung HolzheimerVerlag

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