Als es für mich klar war, dass ich meinen Urlaub in Frankreich verbringen würde, bin ich auf die Suche nach einem kleinen Büchlein gegangen, dass ich auf Französisch lesen könnte, um mein Französisch mal wieder ein wenig aufzupolieren. Und dabei bin ich auf ein von mir bisher ignoriertes Buch gestossen, 35 Kilo Hoffnung von Anna Gavalda. Und da ich Anna ja liebe, habe ich mir dieses Buch natürlich gekauft.

In 35 Kilo Hoffnung, oder 35 kilo d’espoir, geht es um Gregoire, einem 13-jährigen Jungen, der sich eher schlecht als Recht durchs Leben kämpft. Nachdem er bereits zweimal sitzen geblieben ist, wird er auch noch von der Schule gewiesen, mit seinen Eltern kommt er eigentlich ziemlich gut zurecht, würde es da nicht immer wieder Probleme mit der Schule geben. Denn Gregoire versteht nicht, wieso er in die Schule gehen soll und dort alles lernen soll. Viel lieber würde er neue Sachen erfinden oder mit seinem Großvater in dessen Schuppen sitzen und basteln. Denn das kann Gegoire wirklich gut und träumt von einer Karriere als Erfinder. Der Großvater ist der einzige Halt für Gregoire in seiner Welt, bis dieser schwer erkrankt.

Diese kurze aber wunderschöne Geschichte von Anna Gavalda hat alles, was eine wunderschöne, liebevolle Geschichte braucht. Während man das Buch liest, ist einem zum Lachen, zum Weinen, zum Nachdenken, zum Schweigen zumute. Anna Gavalda schafft es hier wieder einmal, uns mit ihrem Schreibstil zu fangen und nicht wieder loszulassen.

Ich habe dieses Buch als Reclam in Französisch gelesen, mit deutscher Vokabelhilfe. Es ist aber natürlich auch in Deutsch zu erlangen.

Viel Spaß!

Link zu Amazon.de (frz. Reclam mit deutscher Vokabelhilfe)
Link zu Amazon.de (deutsche Ausgabe)