Ich ringe hier jetzt schon ne ganze Weile mit mir und überlege wie ich dieses spezielle Buch beschreiben soll. Soll ich damit anfangen zu sagen wer Siddharta war? Nein, denke ich, bestimmt weiss jeder dass Siddharta Buddha war. Schreibe ich dann also wie begeistert ich von diesem Buch zu seiner Zeit war? oder fange ich lieber damit an zu schreiben worum es in diesem Buch geht?

Was diese Aussagen so schwer macht ist, dass diese Buch zwar Siddhartas Lebensweg und das Erlangen seiner Erleuchtung beschreibt, jedoch klingt diese Aussage so fad, dass ich mich sofort gegen dieses Buch entscheiden würde. Man sollte dieses Buch also weniger als historische Auseinandersetzung mit Siddhartas Leben betrachten, als mehr wie einen atemberaubenden Roman, was ja genau dass ist was Herman Hesse schreiben wollte. Nicht eine Dissertation, sondern eine Geschichte.

In diesem Buch begleitet man Siddharte und seinen Freund Govinda auf ihrem Weg. Anfangs folgen sie den Lehren ihres Volkes, doch schon bald entscheidet Siddharta dass er vielleicht das Gesuchte bei den besitzlos lebenden Samanas findet, so ziehen sie also los und lange beschreiten sie gemeinsam den Weg. Doch Siddharta nimmt irgendwann von allen Lehren abstand, denn er glaubt nicht, dass die Erleuchtung gelehrt werden kann.
Diese Geschichte erzählt wie er in die strahlendsten und reinsten Höhen und in die dunkelsten Tiefen kommt und so, etwas ganz spezielles erkennt…

Dieses Buch hat zu einem entscheidenden Punkt in meinem Leben mir sehr viel Kraft gegeben. Ich kann es ausnahmslos jedem empfehlen, denn es zeigt worin die wahre Kraft der Seele liegt.

Leider konnte ich keine anständige Leseprobe finden, aber zu Amazon gehts hier.