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Oscar und die Dame in Rosa ist eine wunderbare kleine Geschichte über einen zehnjährigen Jungen, der unheilbar krank ist und weiß, dass er in zehn Tagen sterben muss. Mit seinen Eltern kann der Junge nicht reden, da diese nur traurig sind und mit sich selbst zu kämpfen haben, um diesen Schlag zu überwinden.
Und so taucht auf einmal die Dame in Rosa bei Oscar auf. Mit ihr kann Oscar über alles reden. Über seine Ängste, seine Träume und Wünsche. Und so schliessen die beiden einen Pakt. Für jeden Tag den Oscar noch hat, vergehen für ihn zehn Jahre seines Lebens. So erlebt er die Pupertät, die erste Liebe, die Hochzeit, die Trennung, … Und jeden Abend schreibt er einen Brief an Gott, in dem er seinen Tag beschreibt und von seinen Hoffnungen spricht.
Ich möchte hier schon einmal vorgreifen und sagen, dass das Buch ein trauriges Ende hat, aber das macht das Leseerlebnis nur noch schöner. Wir sehen, wenn auch nur ein kurzes Leben, aus den Augen eines kleinen Jungen. Und die Dame in Rosa wird ihm hier zur Seite gestellt, um ihm die Welt zu erklären.
Ich habe dieses Buch in Französisch gelesen. Es war sehr einfach zu lesen und zu verstehen. Dieses Buch ist auch als Französisch-Lese-Lernbuch zu erhalten. Mit dem Buch macht Französisch lernen einfach noch mehr Spaß.
Aber auch wer kein Französisch lernt, wird mit diesem Buch viel Spaß haben. Man merkt einmal wieder, wie schon das Leben sein kann und wie froh man über jeden Tag sein kann, den man im Leben hat. Dieses Buch ist nicht wirklich ein Kinderbuch, sondern eher eine Geschichte für Erwachsene.
Was kann man von einem Buch erwarten, dass „Skinny Bitch: DieWarheit über schlechtes Essen, fette Frauen und gutes Aussehen. Schlanksein ohne Hungern“ heisst? Also meine Erwartungen gingen in die Richtung, dass so ne dünne Barbie ein paar Ihrer Top-Geheimen Tipps auspackt und uns einweiht in die Geheimnisse einer ‘Skinny Bitch’.
Aber weit gefehlt.
Ich habe das Buch angefangen zu lesen und war begeistert, von der Art und Weise, wie das Buch geschrieben wurde. Der Sprachstil hat mich sehr angesprochen. Auch die ersten Seiten klangen noch ziemlich aufmunternd. Es wurden einem die allseitsbekannten Mythen über falsche Diäten, z.b. Atkins und Low Carb, ausgetrieben. Und was unterm Strich bei rum kam, war, dass Fleisch böse ist, das Weizen böse ist, das Milch böse ist, sowie Eier, Schokolade, Käse, Joghurt und alles was nicht ansatzweise vegan ist.
Ich muss ehrlich gestehen, als die beiden dann den großen Hammer ausgepackt haben, dass sie Veganer sind und das ja doch die einzig wahre Art und Weise wäre, sich zu ernähren, hat bei mir der Spaß spätestens aufgehört. Wer den ganzen Tag nur Gemüse und Obst ißt, soweit bin ich dann auch schon in meinem kleinen Ernährungslatein, dem kann man ja nun wirklich nicht nachsagen, dass er / sie fett sei.
Ausser einem erweiterten Wissen darüber, was die Ernährungsindustrie der Massentierhaltung antut, wie schlecht Eier und Milch sind, was vom Zucker übrigbleibt und weiteren Ketzereien konnte ich aus dem Buch leider nichts mitnehmen.
Gut, die beiden haben über 1 Million Bücher verkauft, aber wenn man das Buch erst einmal gekauft hat, ärgert man sich meist erst hinter her wie man sich dann doch geirrt hat. Wer dennoch ein Blick in das Buch werfen möchte, darf sich gerne bei dem unten stehenden Link bedienen. Viel Spaß!
Meine Frage am heutigen Abend war dann nur, was packen denn Veganer auf ihr Bio-Vollkornbrot? Löwenzahn?
ich weiß nicht, wo ihr eure inspiration für neue bücher herbekommt, aber ich bekomme sie durch filme, andere bücher oder indem ich einfach durch den buchladen stöber und mich umschaue.
‘das herz ist ein einsamer jäger’ von carson mccullers habe ich in einem film (love song for bobby long) entdeckt. in dem film geht es um aussenseiter, die ihr leben in einer kleinen stadt im süden der usa bestreiten. genau wie in dem buch.
geht man nach dem titel, mag es sich um eine liebesgeschichte handeln. sicher jagt ein jedes herz nach der liebe, aber darum geht es hier nicht. es geht um die träume und die leidenschaften der figuren. und dem herzen als jäger eben dieser träume.
was dieses buch ausmacht, sind die unterschiedlichen charaktere und deren ganz persönliche und eigene sicht auf die dinge. mcculler versteht es wunderbar mit ihrem stil, jede der figuren ihr eigenes wesen einzuhauchen.
so begegnen wir hier zum einen mr brannon, dem barbesitzer, der nach jahren liebloser ehe seine frau verloren hat und nun anfängt, sein leben so umzusetzen, wie es ihm gefällt. oder dem alkoholiker jake blount, der glaubt, ein wissender zu sein und sich dazu berufen fühlt, die wahrheit zu verbreiten. weiterhin treffen wir mick, die bekanntschaft mit der aufkommenden pupertät macht und dabei ist, sich selbst in der musik zu finden. der schwarze arzt dr. copeland, der mit dem gefühl leben muss, bei der erziehung seiner kinder versagt zu haben.
alle diese menschen haben nichts gemeinsam, außer einem mann, der sie alle zusammenzuhalten scheint, der taubstumme mr singer. nachdem sein einziger freund im leben in eine psychatrische klinik eingewiesen wird, zieht er in eine pension, um dort seiner einsamkeit zu entrinnen. hier bekommt er immer wieder von den erwähnten personen besuch, die sich ihm anvertrauen können. doch seiner einsamkeit kann er damit nicht wirklich entrinnen.
das herz ist ein einsamer jäger ist das großartige debüt der damals noch sehr jungen carson mccullers. durch die schicksale der einzelnen charaktere wirkt der roman etwas düster. doch die liebevolle und auf jede natur eingegangene erzählweise lässt einen darüber hinweg sehen.
mir persönlich ist von anfang an ihre wunderbare art aufgefallen, mit der mccullers schreibt. auch wenn in dem buch nicht wirklich viel zu passieren scheint, so hat es mich nicht eher wieder losgelassen, als das ich es bis zum ende gelesen hatte. ich war begeistert. eine wunderbare lektüre für einen hellen nachmittagssonne des sommers auf einer grünen wiese…

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